Landleben in den 50er Jahren

Kleidung

Die Frauen trugen immer eine Schürze, sogar die kleinen Mädchen. Es gab auch keine Hosen für Frauen, sie haben, auch im Winter, täglich Röcke getragen.

Jungs trugen knielange Hosen und Pullunder. Männer hatten lange Hosen an.

Sehr beliebt waren auch Kopftücher, die man unter anderem auch zur Arbeit trug. Viele Sachen wie Pullover, Kniestrümpfe und Jacken wurden selber gestrickt.


Freizeitbeschäftigung/Arbeit

Viele Kinder mussten zu Hause mitarbeiten und um etwas Geld zu verdienen, arbeiteten viele auch auf den Feldern der benachbarten Bauern mit. Auf dem Dorf verdiente man im Schnitt 30DM in einem Monat. Jeder Hof hatte seinen eigenen Gemüsegarten und einmal im Jahr, meistens im Winter, wurde ein Schwein geschlachtet. Das Fleisch wurde in ,,Weckgläsern“ haltbar gemacht. Später gab es dann ein Gemeinschaftsgefrierhaus. In dem hatte jede Familie ein Fach mit eigenem Schlüssel, um die Essensvorräte zu lagern.


Haushaltsgeräte

Es gab keine Heizung, daher wurde mit einem Ofen oder sogar mit dem Herd geheizt. Zum Kaffee kochen gab es einen Gasherd, doch davor musste man auf einer offenen Flamme kochen. Die Kühe wurden mit der hand gemolken und die Milch wurde in großen Milchkannen gelagert. Mitte der 50er Jahre hatten schon viele einen Trecker und der schwarz-weiß Fernseher mit drei Programmen kam auf den Markt, den sich allerdings nur wenige leisten konnten. Es gab damals allgemein nur wenige Geschenke, da es noch nicht viel Geld auf dem Land gab. Doch damit war jeder zufrieden, denn sie waren nichts anderes gewohnt. Nicht so wie heute.

 

von Saskia W. und Mayleen K.