Ob es jemals eine rauchfreie Schule geben wird?

Nach den Aussagen des Schulleiters des Schulzentrums Bad Bederkesa Bernhard Harfst wurde schon immer an der Schule geraucht. Es gibt die so genannten "Raucherecken", in denen schon 12-jährige neben älteren Mitschülern während der Pausen ihre Zigarette "genießen", obwohl es für alle verboten ist.

Auch auf den Toiletten wird stark geraucht. Um das "Qualmen" zu reduzieren oder gar zu verhindern überwachen die Lehrer in den Pausen die Raucherecken und die Toiletten.

Wenn die Raucher ertappt werden, müssen sie zum Schulleiter und die Konsequezen tragen. Diese sind zumeist die Benachrichtigung an die Eltern.

Alternativ müssen die Raucher z.B. die "Raucherecken" ausfegen oder den Reinigungsdienst an der Schule am Nachmittag absolvieren.

Viele Schüler haben nach ihren eigenen Angaben das erste Mal schon zwischen ihrem sechsten und elften Lebensjahr geraucht, wie eine Umfrage in den fünften und sechsten Klassen ergab. Dies geschieht auf Partys, Klassenfahrten und Geburtstagen. Sie meinten es sei "cool" zu rauchen. Man könne in Cliquen ganz vorne mitreden.

Leider ignorieren diese Jugendlichen offenbar, was bei jedem Zug an der Zigarette in ihnen passiert.

Besonders widersprüchlich ist für uns dabei: Ein Zigarettenautomat steht unmittelbar vor dem Busparkplatz der Schule, an dem die Schüler vor, während oder nach der Schule ihre Zigaretten ziehen. Damit nicht für das Rauchen geworben wird, sollte dieser entfernt werden. Mit diesem Zigarettenautomat wird man wohl nie den Eindruck erwecken, dass unsere SCHULE AN DER MÜHLE in Bad Bederkesa rauchfrei sein soll.

Imke C. Finck, Britt Olmanns - R9a